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Vermieter können helfen – mit Sicherheit

Veröffentlicht von Jens Noetzel auf 29. März 2016
| News
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Die aktuelle Flüchtlingssituation verunsichert viele Menschen. Tagtäglich kommen Flüchtlinge nach Deutschland und auch nach Essen. Die Unterbringung in provisorischen Unterkünften ist jedoch nicht die optimale Lösung. Viele Bürger würden gerne helfen, wissen aber nicht wo und wie.

Wohnungen an Flüchtlinge vermieten?

Besonders viele Fragen eröffnen sich für Vermieter, die ihre Immobilie gerne auch an Flüchtlinge vermieten würden und so Familien ein normales Leben in Deutschland ermöglichen möchten. Viele Vermieter jedoch haben Vorbehalte gegen die Vermietungen an Flüchtlingsfamilien. Vorbehalte ergeben sich aber häufig aus Vorurteilen oder Unsicherheiten. Diese beginnen bei der Aufenthaltserlaubnis bzw. der ungeklärten Dauer des Aufenthalts der Familien oder einzelner Flüchtlinge in Deutschland. Die Aufenthaltserlaubnisse sind häufig begrenzt und ein plötzlicher Leerstand der Immobilie wird befürchtet, wenn die Erlaubnis ausläuft und die Mieter wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren. Die Sprachbarriere kann ein weiteres Problem bei der Vermietung sein. Nicht alle Flüchtlinge sprechen Deutsch, Englisch oder Französisch. Wiederrum sprechen viele Immobilienbesitzer kein Arabisch, Albanisch oder andere Landessprachen der Flüchtlinge. Eine Kommunikation kann so unter Umständen scheitern und eine unüberwindbare Barriere zwischen den Parteien aufbauen. Auch die kulturellen Unterschiede können Menschen davon abhalten ihre Wohnung auch für Flüchtlinge anzubieten.

Die Stadt Essen hat eine Lösung!

Die Stadt Essen hat sich hier eine sehr gangbare Lösung ausgedacht: sie tritt als Mieter für die Flüchtlinge auf. Dies bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Die Flüchtlinge werden vom Caritasverband oder Diakoniewerk betreut und aktiv integriert.
  • Die Vermieter haben als Ansprechpartner die deutschen Betreuer der Flüchtlinge.
  • Die Stadt Essen ist der Vertragspartner und bürgt für eine pünktliche Bezahlung und eine akkurate Wohnungsübergabe.
  • Die Stadt Essen tritt nur als Mieter für solche Flüchtlinge auf, die eine reelle Aussicht auf Integration haben und die keine Wirtschaftsflüchtlinge sind.
  • Die Vermieter vermeiden einen Leerstand.

Einziger Nachteil dieses Systems ist, dass das Mietverhältnis auf 1 Jahr begrenzt ist. Aber bis dahin hat der Vermieter den Mieter kennen- und einschätzen gelernt. Danach kann er entweder einen Mietvertrag mit dem Flüchtling abschließen oder sich für eine andere Weitervermietung entscheiden.
Besonders Vermieter von kleinen und günstigen Wohnungen können dieses Angebot in Anspruch nehmen. Informationen für Vermieter und das Suchprofil der Stadt Essen finden Sie hier.